Jungheinrich EKS 310S kaufen: Kommissionierer bis 5.500 mm
Jungheinrich EKS 310S kaufen: Kommissionierer bis 5.500 mm
Kommissionieren in der Höhe ist eine andere Aufgabe als Paletten nur von A nach B zu transportieren. Fahrer, Ware, Hubsystem, Regal und Gang bilden einen gemeinsamen Prozess. Der aktuell im GSZ Katalog gelistete Jungheinrich EKS 310S ist ein Elektro-Kommissionierer mit 1.000 kg Nenntragkraft, 5.500 mm angegebener Hubhöhe, Triplexmast und Freihub.
Die bestätigten Katalogdaten
| Modell | Jungheinrich EKS 310S |
|---|---|
| Geräteart | Elektro-Kommissionierer |
| Tragkraft | 1.000 kg |
| Hubhöhe | 5.500 mm |
| Bauhöhe | 2.410 mm |
| Hubmast | Triplexmast mit Freihub |
| Katalogangaben | Baujahr 2020, 815 Betriebsstunden |
| Bereifung | Vulkollan vorne und hinten |
| Interne Nummer | 58356 |
Die angegebene Hubhöhe ist nicht automatisch identisch mit der ergonomisch nutzbaren Kommissionierhöhe. Für die Planung müssen Regalebenen, Fahrerposition, Lastaufnahme und die konkrete Geräteausführung gemeinsam geprüft werden.
Vom Regalplatz zur belastbaren Einsatzbeschreibung
Die Auswahl beginnt mit den Pickplätzen: niedrigste und höchste Entnahmehöhe, Tiefe der Fächer, Artikelgewichte, Behälterform und Zugriffsrichtung. Hinzu kommen Tourenlänge, Auftragsstruktur und die Frage, ob komplette Ladungsträger oder einzelne Positionen bewegt werden. Erst daraus ergibt sich, ob 1.000 kg Tragkraft und die genannte Hubkonfiguration für den Prozess geeignet sind.
Bei wechselnden Artikeln sollte nicht nur der Durchschnitt, sondern der ungünstigste reale Fall dokumentiert werden. Dazu gehören sperrige Behälter, asymmetrische Lasten oder Rückläufer, die von der Standardtour abweichen. Eine saubere Last- und Höhenmatrix macht den Vergleich verschiedener Kommissionierer nachvollziehbar.
Triplexmast und Freihub: wichtig, aber nicht allein entscheidend
Der Triplexmast ermöglicht große Hubbereiche bei vergleichsweise kompakter eingefahrener Bauhöhe. Der angegebene Freihub kann in Bereichen mit niedrigen Decken oder Durchfahrten relevant sein. Trotzdem muss die Bauhöhe von 2.410 mm auf der gesamten Route geprüft werden. Zusätzliche Aufbauten, Schutzbereiche und betriebliche Sicherheitsabstände gehören ebenfalls in die Messung.
- Höchste und niedrigste Pickebene vermessen.
- Lichte Gangbreite an Engstellen dokumentieren.
- Regalstützen, Schutzprofile und Anfahrschutz berücksichtigen.
- Bauhöhe gegen Tore, Unterzüge und Technik prüfen.
- Notfall- und Rettungsorganisation für Arbeiten in der Höhe klären.
815 Betriebsstunden richtig prüfen
Die Modellkarte nennt 815 Betriebsstunden und Baujahr 2020. Beides sind wichtige Identifikationsdaten, aber keine alleinige Zustandsbewertung. Bei einem Kommissionierer sollten Hubmast, Ketten, Rollen, Führungen, Plattform beziehungsweise Fahrerbereich, Bedienelemente, Bremsen und Sicherheitseinrichtungen systematisch geprüft werden. Auch die Dokumentation von Wartungen und Prüfungen ist relevant.
Eine Probefahrt sollte typische Kurven, Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sowie eine kontrollierte Hubbewegung abbilden. Dabei geht es nicht um eine schnelle Demonstration, sondern um reproduzierbares Verhalten ohne ungewöhnliche Geräusche, Ruckeln oder Fehlermeldungen.
Die Gangbreite wird mit Last und Arbeitsablauf bewertet
Ein leerer Kommissionierer kann in einer Präsentationsfläche sehr wendig wirken. Im Lager verändern Ladungsträger, Kommissionierbehälter, Verkehrsregeln und Begegnungsverkehr den Platzbedarf. Für die Auswahl sollte die lichte Gangbreite an der engsten Stelle gemessen und mit dem vorgesehenen Ladungsträger bewertet werden.
| Prozessfrage | Warum sie relevant ist |
|---|---|
| Einbahn- oder Begegnungsverkehr? | Bestimmt Reserven und Verkehrsorganisation im Gang. |
| Welche Ladungsträger? | Verändert Länge, Sicht und Wendebedarf. |
| Wie viele Stopps pro Tour? | Beeinflusst Ergonomie und Energiebedarf. |
| Welche Pickhöhe? | Bestimmt Hubprofil und Sicherheitsorganisation. |
| Welche Bodenübergänge? | Wirkt auf Fahrkomfort und Vulkollan-Rollen. |
Wann ein Niederhubwagen besser passt
Wenn ausschließlich komplette Paletten bodennah zwischen festen Übergabepunkten transportiert werden, ist ein Hochkommissionierer unnötig komplex. Für diesen Fall kann der Jungheinrich ESE 220 die passendere Vergleichsmaschine sein. Der EKS 310S ist dort stark, wo Entnahme- und Bereitstellprozesse in mehreren Höhen organisiert werden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die angegebene Hubhöhe des EKS 310S?
Die verlinkte GSZ Modellkarte nennt 5.500 mm. Die nutzbare Kommissionierhöhe ist anhand der konkreten Ausführung und der Regalgeometrie zu prüfen.
Welche Tragkraft ist eingetragen?
Für das verlinkte Gerät sind 1.000 kg Nenntragkraft angegeben.
Was bedeuten Triplexmast und Freihub für die Auswahl?
Sie unterstützen einen großen Hubbereich bei kompakterer eingefahrener Höhe. Entscheidend bleiben Bauhöhe, Durchfahrten, Regal und Lastprofil.
Wie viele Betriebsstunden hat das Gerät?
Die aktuelle Katalogangabe lautet 815 Betriebsstunden bei Baujahr 2020.
Ist der EKS 310S für reinen Bodentransport gedacht?
Seine Stärke liegt in der Kommissionierung mit Hub. Für ausschließlich bodennahen Palettentransport sollte ein Niederhubwagen verglichen werden.
Welche Maße sollte der Betrieb vor einer Anfrage liefern?
Pickhöhen, lichte Gangbreite, niedrigste Durchfahrt, Ladungsträger, Lastgewichte, Tourenlänge und Anzahl der Stopps.
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